{"id":147,"date":"2014-01-18T23:08:45","date_gmt":"2014-01-18T23:08:45","guid":{"rendered":"http:\/\/media-law.at\/?page_id=147"},"modified":"2021-07-13T15:54:03","modified_gmt":"2021-07-13T15:54:03","slug":"medienrecht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/media-law.at\/?page_id=147","title":{"rendered":"Medienrecht"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.4.6&#8243; background_color=&#8220;#FFFFFF&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_cta title=&#8220;Medienrecht, Presserecht&#8220; admin_label=&#8220;Call To Action&#8220; _builder_version=&#8220;4.4.6&#8243; header_text_align=&#8220;center&#8220; background_color=&#8220;#fff67c&#8220; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; text_orientation=&#8220;left&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; button_text_size__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_text_size__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_text_size__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_text_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_text_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_text_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_border_width__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_border_width__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_border_width__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_border_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_border_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_border_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_border_radius__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_border_radius__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_border_radius__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_letter_spacing__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_letter_spacing__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_letter_spacing__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_bg_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_bg_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_bg_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220;]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwischen aktueller Berichterstattung in den Medien und den Pers\u00f6nlichkeitsrechten des Einzelnen besteht ein Spannungsverh\u00e4ltnis.\u00a0Die Kernbestimmungen des Medienrechts sollen daher insbesondere dem<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Schutz der Ehre<\/strong>\u00a0(\u00fcble Nachrede, Beschimpfung, Verspottung, Verleumdung), dem<\/li>\n<li><strong>Schutz der Privatsph\u00e4re<\/strong>\u00a0(Verletzung des h\u00f6chstpers\u00f6nlichen Lebensbereichs, Schutz vor Bekanntgabe der Identit\u00e4t als Opfer oder\u00a0Verd\u00e4chtiger einer strafbaren Handlung) sowie dem<\/li>\n<li><strong>Schutz der Unschuldsvermutung<\/strong>\u00a0dienen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Kanzlei ber\u00e4t sowohl Medienunternehmen als auch Einzelpersonen oder Unternehmen umfassend im Medienrecht.<\/p>\n<h5><a href=\"https:\/\/media-law.at\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/iStock-904150194.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/media-law.at\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/iStock-904150194-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" alt=\"\" class=\"wp-image-4470 aligncenter size-medium\" \/><\/a><\/h5>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Beratung f\u00fcr <em>betroffene<\/em> Privatpersonen oder Unternehmen:<\/strong><\/p>\n<p>Bei einem\u00a0Eingriff in Ihre Pers\u00f6nlichkeitsrechte\u00a0pr\u00fcfe ich f\u00fcr Sie, ob Anspr\u00fcche auf die Bezahlung einer\u00a0medienrechtlichen <strong>Entsch\u00e4digung<\/strong>\u00a0nach den \u00a7\u00a7 6 ff MedienG bestehen. Sollte keine g\u00fctliche Einigung mit dem Medieninhaber m\u00f6glich sein, setzte ich Ihre Anspr\u00fcche gerichtlich f\u00fcr Sie durch.<\/p>\n<p>Bei Verbreitung\u00a0unwahrer Tatsachenmitteilungen\u00a0in einem periodischen Medium, egal ob gedruckt oder elektronisch (zB Internet, Teletext, etc), besteht ein Anspruch auf Ver\u00f6ffentlichung einer\u00a0<strong>Gegendarstellung<\/strong> (\u00a7 9 MedienG) bzw falls \u00fcber ein Strafverfahren berichtet wurde, besteht ein Anspruch auf Ver\u00f6ffentlichung einer\u00a0<strong>nachtr\u00e4glichen Mitteilung<\/strong>\u00a0\u00fcber den Ausgang dieses Strafverfahrens (\u00a7 10 MedienG).<\/p>\n<p>In Anbetracht der\u00a0<strong>kurzen Verj\u00e4hrungsfristen<\/strong>\u00a0im MedienG sollte mit der Geltendmachung der Anspr\u00fcche nicht lange gewartet werden.<\/p>\n<p>Da das eigentliche Medienrecht sich nach dem Mediengesetz richtet und dem Strafrecht zuzuordnen ist, pr\u00fcfe ich gleichzeitig Ihre <strong>zivilrechtlichen Anspr\u00fcche<\/strong>, die sie parallel geltend machen k\u00f6nnen: In derartigen Fallkonstellationen sind nicht selten Anspr\u00fcche nach \u00a7 1330 ABGB (Ehrenbeleidigung, Kreditsch\u00e4digung) sowie bei einer\u00a0Bildver\u00f6ffentlichung\u00a0Anspr\u00fcche nach \u00a7 78 UrhG gegeben. N\u00e4here Informationen dazu finden Sie hier: <a title=\"Pers\u00f6nlichkeitsrechte\" href=\"https:\/\/media-law.at\/?page_id=154\">Pers\u00f6nlichkeitsrechte, Schutz der Privatsph\u00e4re, strafbare Handlungen gegen die Ehre<\/a>.<\/p>\n<h5><\/h5>\n<p><a href=\"https:\/\/media-law.at\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/iStock-1211375593.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/media-law.at\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/iStock-1211375593-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" alt=\"\" class=\"wp-image-4471 aligncenter size-medium\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beratung von Medienunternehmen:<\/strong><\/p>\n<p>Die Beratungsleistungen der Kanzlei richten sich ebenso an Medienunternehmen.<\/p>\n<p>Zu den Berufsprivilegien der Presse z\u00e4hlt vor allem die publizistische Freiheit, also insbesondere das Recht auf freie Berichterstattung und sachliche Kritik sowie das Recht, ihre Produkte unbehindert von staatlichen Kontrollen zu vertreiben. Der Begriff \u201ePressefreiheit\u201c beschreibt auch die M\u00f6glichkeit, \u00fcber Ereignisse von \u00f6ffentlichem Interesse zu berichten und ist ein Ausdruck des verfassungsrechtlich gew\u00e4hrleisteten Grundrechts auf\u00a0freie Meinungs\u00e4u\u00dferung.<\/p>\n<p><strong>Die Pressefreiheit ist allerdings keine grenzenlose.<\/strong> Sie wird\u00a0eingeschr\u00e4nkt\u00a0sobald es um den Schutz der Privatsph\u00e4re von Personen geht, wenn Unwahrheiten \u00fcber Personen ver\u00f6ffentlicht werden oder wenn deren Ruf gesch\u00e4digt wird. Andererseits sind gewissen\u00a0Offenlegungspflichteneinzuhalten und ein\u00a0Impressum\u00a0zu ver\u00f6ffentlichen bzw abrufbar zu halten ist.<\/p>\n<p>Die Kanzlei ber\u00e4t Medienunternehmen darin, einerseits\u00a0medienrechtliche Vorschriften einzuhalten\u00a0und andererseits geltend gemachte medienrechtliche Anspr\u00fcche abzuwehren. Zun\u00e4chst kann schon\u00a0<strong>im Vorfeld\u00a0beraten<\/strong> werden, welche geplanten Ver\u00f6ffentlichungen risikotr\u00e4chtig sind und wie man durch kleine \u00c4nderungen von Text und\/oder Bildern rechtliche Konsequenzen vermeiden kann. Sollte eine Ver\u00f6ffentlichung beanstandet werden, werden die geltend gemachten Anspr\u00fcche auf deren <strong>Berechtigung und Durchsetzbarkeit<\/strong> bewertet und je nach Ergebnis werden weitere Schritte empfohlen. Diese k\u00f6nnen von einer Zur\u00fcckweisung der Forderungen, \u00fcber eine g\u00fctliche Einigung bis hin zur F\u00fchrung des Gerichtsverfahrens reichen.<\/p>\n<p>Besondere Schwierigkeiten bereiten in der Praxis oft die\u00a0<strong>Ver\u00f6ffentlichungen\u00a0von Gegendarstellungen, Urteilen, nachtr\u00e4glichen Mitteilungen<\/strong>, etc. Diese sind je nach Erscheinungsintervall des Mediums oftmals binnen weniger Tage vorzunehmen und haben zumeist denselben\u00a0\u201eVer\u00f6ffentlichungswert\u201c wie die urspr\u00fcngliche Meldung aufzuweisen. Ich berate Sie eingehend,\u00a0wie und wann\u00a0korrekte Ver\u00f6ffentlichungen vorzunehmen sind um eine erneute Ver\u00f6ffentlichung zu vermeiden bzw wegen versp\u00e4teter Ver\u00f6ffentlichung Geldbu\u00dfen aus dem Weg zu gehen.<\/p>\n<p>Abseits vom Medienrecht biete ich Medienunternehmen auch umfassende wettbewerbsrechtliche Beratung im Zusammenhang mit der Ver\u00f6ffentlichung von Daten der\u00a0<strong>Media-Analyse<\/strong>\u00a0und der\u00a0<strong>\u00d6sterreichischen Auflagenkontrolle<\/strong> (\u00d6AK)\u00a0oder sonstigen Studien, Testergebnisse, Meinungsumfragen, etc. Zu guter Letzt informiere ich Sie gerne dar\u00fcber, ob und welchen Meldepflichten Ihr Unternehmen oder Ihre Werbekooperationspartner nach dem Medientransparenzgesetz\u00a0unterliegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>***<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aktuelle Blog-Beitr\u00e4ge<\/strong> zum Thema Medienrecht finden Sie <a href=\"https:\/\/media-law.at\/?cat=12\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>[\/et_pb_cta][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Zwischen aktueller Berichterstattung in den Medien und den Pers\u00f6nlichkeitsrechten des Einzelnen besteht ein Spannungsverh\u00e4ltnis.\u00a0Die Kernbestimmungen des Medienrechts sollen daher insbesondere dem Schutz der Ehre\u00a0(\u00fcble Nachrede, Beschimpfung, Verspottung, Verleumdung), dem Schutz der Privatsph\u00e4re\u00a0(Verletzung des h\u00f6chstpers\u00f6nlichen Lebensbereichs, Schutz vor Bekanntgabe der Identit\u00e4t als Opfer oder\u00a0Verd\u00e4chtiger einer strafbaren Handlung) sowie dem Schutz der Unschuldsvermutung\u00a0dienen. 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